Elo-Zuchtstätte vom Estetal

Dorothee Heiss
Tel.: (+49) 4182-21760
Email: dojuhe@aol.com

Örtliche Gegebenheiten:

unsere Elo-Zuchtstätte vom Estetal liegt in Norddeutschland, etwa 40 km südlich von Hamburg. Wir wohnen in ländlicher Umgebung in einer Villa Kunterbunt mit großem Naturgrundstück, auf dem sich unsere Hunde ebenso wie im Haus frei bewegen können. Eine detaillierte Beschreibung unserer Zuchtstätte finden Sie unter „Aufzucht unserer Welpen".

Persönliches:

Name: Dorothee Heiss
Jahrgang: 1958

Kinder:

eine Tochter, die  im Ausland studiert und nur noch in den Semesterferien zuhause ist. Fern der Heimat vermisst sie nun all die vielen Tiere, auch wenn sie als Teenie nicht immer begeistert war, wenn morgens eine wilde Horde Welpen über sie herfiel und energisch Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit einforderte und wenn sie vor allem auch meine Aufmerksamkeit mit so manchem Tier teilen musste.

tierische Familienmitglieder:

Elos: Dunja (*97), Anna (*99), Emily(*03), Karo (*06)
Katzen: Candy (*02), Blue (*02);
Islandpferde: Gladur (*89), Hertlingur (*88);
indische Laufenten: zwei

 

 

 

 

 

Beruf:

Sozialpädagogin. Ich leite eine Werkstatt für behinderte Menschen und bin (u.a.) ausgebildete Leiterin von Familienaufstellungen. Meine berufliche Tätigkeit ist für mich ein ganz wichtiger Teil meines Lebens, auf den ich nicht ohne weiteres verzichten könnte. Das Aufziehen der Welpen ist für mich ein sehr schönes Hobby. Hier verbinden sich für mich in idealer Weise meine Tierliebe und meine pädagogischen Fähigkeiten und es ist ein sehr schöner herzerwärmender Ausgleich zum beruflichen "Ernst des Lebens".

besondere Kennzeichen:

unverbesserliche Natur- und Tierliebhaberin, absoluter Fan von Naturheilkunde, Homöopathie etc., Vorliebe für Fortbildungen, Fachbücher und Fragen der Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung bei Mensch und Tier

 

Wer es genau wissen will

Schon als Kind war ich ein absoluter Tiernarr. Da meine Eltern von Beruf Biologen waren, brachten sie mir schon früh die Liebe zur Natur nahe und sie unterstützten mich in meinem Wunsch, die verschiedensten Tiere zu halten. (Katze, Kaninchen, Gans, Eidechsen, Wellensittich, Zebrafinken, Nymphensittiche, Mäuse, zahme Meise, Stabheuschrecken, Streifenhörnchen etc.) Gleichzeitig lernte ich schon früh, dass jedes Tier passende Haltungsbedingungen und Pflege braucht und nicht nur darauf warten mag, dass sein Mensch Zeit für ihn hat, sondern auch eigene Erlebnismöglichkeiten haben möchte.

Besonders schön war es für mich als Kind, dass alle Tiere, so weit möglich auch Junge kriegen durften.

Nur einen Wunsch erfüllten meine Eltern mir nie, nämlich den nach einem Hund. Zu Hunden hatten sie selber keinen so rechten Draht und meine heiß geliebte Katze, der es gelang, jeden Schäferhund in die Flucht zu schlagen, lieferte ihnen ein super Argument gegen einen Hund.

Als diese Katze verstorben und ich erwachsen war, konnte ich mir dann endlich diesen Wunsch erfüllen. Ich war gerade dabei, mich mit der Rasse des Eurasiers (damals etwa so neu und unbekannt wie heute der Elo) zu beschäftigen, als mir ein Eurasiermischling, der sonst im Tierheim gelandet wäre, angeboten wurde... So kam Grischa, ein mittelgroßer, kurzhaariger, roter Rüde in mein Leben. Mein damaliger Mann teilte meine Begeisterung zwar nicht ganz - er fand Studium und Hund vertrügen sich nicht - aber Grischa löste dieses Problem mit Hilfe seines Charmes sehr erfolgreich.

Er war eine Seele von Hund, stellte mich dank seines väterlichen Dackelerbes und meiner fehlenden Hundeerfahrung aber doch vor das eine oder andere Erziehungsproblem. Er erteilte mir eine Lektion in der Unterscheidung zwischen wirklich wichtigen und eher verzichtbaren Dingen im Leben eines Hundes. Er konnte über hundert Begriffe richtig zuordnen, war absolut zuverlässig im Umgang mit meiner Tochter (er war vier als sie geboren wurde) und lernte andere Haustiere zu respektieren, auch wenn ihm dies zunächst schwer fiel. Was er sich konsequent zu lernen weigerte, war exaktes bei Fuß gehen und ähnliche aus seiner Sicht merkwürdigen Dinge, die heutzutage verbreitet in Hundeschulen gelehrt werden. Da er ansonsten aber gut gehorchte, hatten wir eine sehr schöne Zeit miteinander.

Als er im Alter von 18 Jahren starb, hinterließ er eine große Lücke in meinem Leben und ich brauchte ein Jahr, bis ich für einen neuen Hund bereit war. Diesmal sollte es eine Hündin sein, damit man zumindest die Möglichkeit hätte für Welpen..... Die Frage ob Welpen oder nicht klärte sich dann ganz schnell, da ich mich bei einem Besuch bei Herrn Szobries, dem Begründer des Elo, in die schon fünf Monate alte Dunja verguckte, die dieser aber nur unter der Bedingung abzugeben bereit war, dass sie mindestens einmal Junge bekam.

Nach Dunjas erstem Wurf war es dann endgültig um mich geschehen und ich hatte ein neues Hobby. Die lebendige und vertrauensvolle Art der Welpen, sich das Leben zu erobern, ist für mich mittlerweile ein wichtiger Ausgleich für meinen beruflichen Alltag geworden. Und ich begleite auch immer noch gerne und besonders sorgfältig die zukünftigen Welpeneltern auf ihrem Weg zum Zusammenleben mit einem neuen Hausgenossen.

Zu Beginn habe ich alles an Büchern über Hundeerziehung , Welpenaufzucht und - prägung gelesen, was ich in die Finger kriegen konnte und auch so manches ausprobiert. Inzwischen habe ich meinen eigenen Stil gefunden, fühle mich als „alter Hase" und gestalte doch bei jedem Wurf je nach den jahreszeitlichen Bedingungen und den verschiedenen Charakteren einiges wieder anders.

Mittlerweile haben meine Hündinnen und ich im Laufe von zwölf Jahren achtzehn Würfe großgezogen und es macht uns immer noch großen Spaß, zumal jeder Wurf wieder anders ist und dadurch nie Langeweile aufkommt.

Leider wird eines Tages die biologische Uhr der Hündinnen dieser Freude ein Ende setzen, da ich auf keinen Fall mehr Hunde haben möchte, mich aber auch von keiner der Hündinnen trennen werde, wenn sie keine Jungen mehr bekommen darf. Denn sie sind für mich immer noch in erster Linie Familien- und erst in zweiter Linie Zuchthündinnen.

Ja und „nebenbei" arbeite ich auch noch „ein wenig". Welpen groß zu ziehen macht mir zwar großen Spaß, aber meine Berufstätigkeit auch.  Es ist mir ein Rätsel, wie sie dies hinkriegen, aber sowohl die Decktermine als auch die Geburtstermine stimmen meine Hündinnen immer sehr sorgfältig mit meinem beruflichen Terminkalender ab, der manchmal durchaus sehr wichtige und nicht verschiebbare Termine enthält. Hier gab es zum Glück noch nie Probleme.