Aufwachsbedingungen

 

 

Wichtigkeit der Aufwachsbedingungen

Neben den günstigen Rasseeigenschaften des Elo, haben die Aufwachsbedingungen des Welpen ganz entscheidenden Einfluss auf die Persönlichkeit des erwachsenen Hundes.

Vielfältige Begegnungen mit Mensch und Tier sowie eine anregende Umwelt während der wichtigen Prägephase lassen den Welpen bestens gerüstet ins Leben eines Hundes in unserer Gesellschaft starten.

Alles, was der Welpe bereits kennen gelernt hat, wird den erwachsenen Hund nicht mehr aus der Ruhe bringen.


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Äußere Bedingungen

Unsere Welpen wachsen in Norddeutschland, etwa 40 km südlich von Hamburg auf.

Wir wohnen in ländlicher Umgebung  in einem Einfamilienhaus mit großem Naturgrundstück, auf dem sich unsere Hunde ebenso wie im Haus frei bewegen können.


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Vielfältiger Kontakt  mit Mensch und Tier

Unsere Welpen wachsen mitten in der Familie auf, unsere Zuchthündinnen sind ganz normale Familienhunde.

Jennie, unsere alte Katze, beguckt sich die kleinen Rabauken am liebsten aus der ersten Etage vom Stuhl oder Schrank aus und weist Vorwitznasen gegeben falls energisch in ihre Grenzen.

Candy und Blue, unsere beiden Ragdoll-katzen, lassen sich dagegen von den Welpen fast alles gefallen.

Unser Laufentenpärchen hält nicht nur den Garten von Schnecken frei, sondern bietet den Welpen auch ein zusätzliches Unterhaltungsprogramm. Karo hat dem Erpel Erwin ein tolles Spiel beigebracht: Ente jagt Hund!

Gladur und Hertlingur, unsere beiden Islandpferde tragen  ihren Teil zur Sozialisierung der Welpen bei. Besonders Gladur liebt Welpen und begnabbelt sie gerne von oben bis unten.
Auch Nachbars freilaufende Hühner beteiligen sich an der Prägung der Welpen bei.

 

Zusätzlich zu den verschiedenen bei uns lebenden Haustieren arrangieren wir bei unseren vielfältigen Ausflügen mit den Welpen Begegnungen mit anderen Tieren, wie fremde Hunde,Kühe, Pferde, Damwild und was uns so über den Weg läuft.

Kontakt zu anderen erwachsenen Hunden ( Vater, Onkel oder andere Freunde unserer Hündinnen)  sowie der Verbleib im Familienverband von ca.10 Wochen, macht die Welpen sicher im Sozialverhalten gegenüber Artgenossen.

Für eine gute Prägung auf den Menschen sorgen neben den vertrauten Familienmitgliedern zahlreiche große und kleine Bekannte, die gerne zum Spielen mit den Welpen kommen. Auch die zukünftigen Welpenbesitzer tragen durch ihre regelmäßigen Besuche zur Vertrautheit der Welpen zu unterschiedlichsten Menschen bei.. Unser Tierarzt ist beim Impfen immer ganz begeistert über die ausgeprägte Menschenbezogenheit der Zwerge.


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Umwelterfahrungen – ganz wichtig

Die Welpen lernen frühzeitig, sich in Haus und Naturgarten zurechtzufinden. Ihre erste Säuglingszeit verbringen sie ausschließlich im Wohnzimmer, welches sich mit zunehmendem Alter der Welpen nach und nach in eine interessante Spielwiese für kleine Entdecker verwandelt. ( Besonders beliebt sind ein Berg aus Schaumgummipolstern, die verschiedensten teils geräuschintensiven Spielsachen und die zahlreichen Kuschelplätze in Tonröhren, großen Blumentöpfen, unter dem Sofa etc.) Ab der 4. Woche können die Welpen dann durch eine Art Hundeklappe selber nach draußen.

 

Obwohl die Kleinen unseren Garten lieben, halten sie sich auch wenn sie schon größer sind, weiterhin gerne im Haus auf und lernen hier die Geräusche und Aktivitäten in einem menschlichen Haushalt kennen. Angefangen vom Klavierspiel über Telefon, Radio, TV, Staubsauger-, Küchen- und Spülmaschinenlärm bis hin zum Feuer im Kachelofen und dem Erklimmen der Treppe ins obere Stockwerk, wo sie auch mit Badezimmergeräuschen vertraut werden.

Zum Aufenthalt im Haus gehört selbstverständlich auch das Akzeptieren von Tabus, welche eine gute Grundlage für die spätere Erziehung legen.

Auch im Garten arrangieren wir immer wieder neue Erlebnismöglichkeiten mit schrägen Ebenen, Zweigen, Baumstämmen, Planen, Kindertrecker, Papptunnel, Windmühlen, Flatterbändern etc. etc. Besonders beliebt ist ein alter Baumstumpf, unter den unsere großen Hündinnen eine Höhle mit mehreren Eingängen gegraben haben

 

Zu Fuß und auch mit dem Auto unternehmen wir mit den Welpen frühzeitig diverse Ausflüge, so dass ihnen Autofahren und unterschiedlichste landschaftliche Bedingungen bei Abgabe bereits vertraut sind.

Sie kennen Verkehrslärm, Trecker, Fahrräder, Bahngeräusche, Menschenmengen, sogar Rollstuhlfahrer, aber auch Wiesen, Wald, Abhänge, Sandberge, Bäche, Brücken, Pfützen, etc.


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Vorbereitung auf das Leben in der neuen Familie

 

Die zukünftigen Besitzer werden so früh wie möglich in das Aufwachsen miteinbezogen, indem sie uns ab der zweiten Lebenswoche der Welpen regelmäßig besuchen, ausgiebig mit den Welpen spielen und ab der 6. Woche auch schon kleine Ausflüge mit ihrem neuen Familienmitglied unternehmen dürfen. Auf diese Weise entsteht bereits eine Bindung an die neuen Bezugspersonen, welche beiden Seiten die Umstellung nach dem Abholen ganz enorm erleichtert.

 

Außerdem ist  jeder Welpe vor dem Abholtermin schon  tagsüber für einige Zeit in einem Zimmer der vertrauten Umgebung  alleine geblieben.

 

Wenn unsere Welpen bei ihren Menschen einziehen, kennen sie schon die allerwichtigsten Grundbegriffe des Hundebenehmens:

ihren Namen,

gesittet im Sitzen auf das Futter warten ohne hochzuspringen,

Herkommen auf Zuruf,

sitz, bleib (ansatzweise)  und natürlich auch

„ nein“ bzw. die Tatsache, dass es sehr interessante Dinge im Leben gibt, die aber leider verboten sind.

Mit dem Tragen eines Halsbandes sind sie ebenfalls vertraut.

Je nach Wurfgröße und Abgabezeitpunkt haben wir teilweise sogar schon das Gehen an der Leine geübt. All diese Dinge lernen unsere Welpen ohne Strafmaßnahmen, dafür mit umso mehr Begeisterung.

 

Die Sauberkeitserziehung unserer Welpen ist nach Aussage der bisherigen neuen Besitzer unproblematisch, da sie von klein auf lernen, ihr Geschäft draußen zu erledigen und ganz von selbst möglichst entlegene Plätze hierfür auswählen.
Bei Abgabe sind die Welpen in ihrer vertrauten Umgebung in der Regel weitestgehend stubenrein.


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Gesundheit

 

Unsere erwachsenen Hündinnen verfügen über eine robuste Gesundheit und säugen ihre Jungen neun Wochen und länger. Ab etwa Mitte der 5. Woche beginnen wir ganz allmählich mit dem Zufüttern.

Bei Abgabe kennen die Welpen sowohl Fertigfutter (ohne künstliche Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe) als auch verschiedene Obst- und Gemüsesorten sowie Kalbs- und Lammknochen mit reichlich natürlichen Vitaminen und Mineralstoffen.

Zur Optimierung der Skelettentwicklung und zur Vorbeugung gegen Hüftgelenksdysplasie

(alle unsere Zuchthündinnen und auch die bisher eingesetzten Zuchtrüden sind HD-frei) erhalten die Welpen ausgewählte homöopathische Mittel.

Ebenso bekommt die Mutter während der Trächtigkeit eine sog. eugenische Kur, das sind individuell zusammengestellte hoch potenzierte homöopathische Mittel, welche nicht nur den Verlauf von Trächtigkeit, Geburt und Säugephase, sondern auch die langfristige Gesundheit und das Wesen der Welpen positiv beeinflussen.


Bei Abgabe ist jeder Welpe entwurmt, einmal geimpft und hat einen Identifizierungschip an der linken Halsseite.

Auch die Impfung wird zwecks besserer Verträglichkeit homöopatisch begleitet und erst etwa fünf Tage vor der Abgabe durchgeführt. Auf diese Weise ist das Immunsystem der Welpen schon möglichst stabil, wenn es die Impfung verkraften muss. Andererseits bleibt aber auch Zeit, die Impfung zu verarbeiten, bevor durch den Umgebungswechsel beim Abholen viele neue Reize auf den Welpen zukommen.

Da die Welpen hier sehr naturnah und keineswegs keimfrei aufwachsen, gab es trotz frühzeitigem Kontakt auch zu fremden Hunden und Gegenden noch nie gesundheitliche Probleme.

 

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass es uns sehr viel Spaß macht, das Aufwachsen der Welpen zu begleiten und wir nach der zugegebenermaßen sehr schweren Abgabe eines Wurfes immer schon sehnsüchtig auf den nächsten warten. Dies gilt übrigens auch für unsere Hündinnen, die ihre Würfe stets begeistert gemeinsam großziehen. Manchmal muss ich gerade in der Anfangszeit direkt ein Machtwort sprechen, damit sich nicht alle  Hündinnen gleichzeitig in die Wurfkiste legen.


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